Schizophrenie und Fraktale

Louis Wain war ein Künstler, der im 19. Jahrhundert lebte. Seine Leidenschaft war es Katzen zu zeichnen.
Er erkrankte im Alter von 57 Jahren an sich steigernder Schizophrenie. Die Kunstwerke, die er in dieser Zeit schuf, sind ein perfektes Spiegelbild der Veränderung, die er durchlebte.

Es zeigt sich sehr eindrucksvoll, wie Louis Wain seine Umwelt wahrzunehmen begann. Die Katze scheint in ein sie umgebenes Energiefeld eingebettet zu sein, die Grenzen zwischen ihr und der Umwelt scheinen sich ein Stück weit aufzulösen.
Die Schizophrenie hat Louis Wain ein tieferes Verständnis von der Beschaffenheit der Realität ermöglicht. Im weiteren Verlauf bilden sich immer mehr fraktale Strukturen aus. Diese Fraktale, deren Entsprechungen sich bis ins Unendliche in den kleinsten Teilchen wiederfinden lassen, sind Ausdruck einer fundamentalen Wahrheit und sind eng mit entheogenen Erfahrungen verknüpft.  Das Große findet sich im Kleinen wieder, und das Kleine kann man im Großen erkennen. Das Innerste findet seine Entsprechung im Äußersten, und umgekehrt.
Was von Ärzten gerne abwertend als Halluzinationen bezeichnet wird, hat in Wirklichkeit oft mehr mit der Wahrheit zu tun, als man glaubt.

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