Der Anfang

Es ist Winter. Selten ist mir der tägliche metallisch-graue Himmel, wie er eben oft Wochenlang zu sehen ist zu dieser Jahreszeit, derart aufgefallen, wie dieses Jahr.
Er passt zu dem roboterhaften und mechanischen Hetzen der Menschen, die auf ihren zweckgerichteten Bahnen von dem einen selbst auferlegen Übel zum Nächsten hasten.

Ich habe mich lange geweigert zu glauben, dass diese Menschen den gegenwärtigen Zustand als annehmbar oder gar natürlich betrachten. Ich ging davon aus, dass man nur einen minimalen Anteil ihrer Aufmerksamkeit gewinnen müsste, um ihnen das bewusst zu machen, was jeden Fühlenden täglich anschreit.

Doch. Es scheint als seien die Köpfe der Menschen mit jener grauen Himmelsschlacke gefüllt, die dort am Firmament hängt.

Denn: Die meisten halten sich für halbwegs glücklich und ihr Leben für lebenswert.

Ich spreche jedem einzelnen, der nicht einmal fähig ist den äußeren uns umgebenen Wahnsinn zu erkennen, jegliche Fähigkeit zur Reflexion mit dem eigenen Befinden ab.

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